Verkehr

Auto, Fahrrad oder Bahn? Wer unterwegs sein will, hat in Deutschland viel Auswahl. Die erste Wahl bei längeren Strecken ist bei Vielen immer noch das Auto. Auf etwa 82 Millionen Einwohner in Deutschland kommen fast 65 Millionen Autos. Kein anderes Fortbewegungsmittel erreicht seine Vorteile: Bequem und trocken von der Haustür zum Ziel, ohne Umsteigen, zu jeder Zeit. Doch der Liebling der Deutschen ist gefährlich für die Umwelt und den Menschen selbst. Moderne Politik setzt daher auf andere Lösungen, damit das Auto nicht so oft zum Einsatz kommt: Auf den Ausbau von Bahn, Tram, Bussen und Radwegen.

Verkehr: Meine Hauptanliegen

  • die Bahn ist die Schnellste im Land! Die Anbindung nach Berlin, in Potsdam oder ins Umland muss kurz und dicht getaktet sein.
  • Mit Tram und Bus kommt man in Potsdam überall hin. Es dauert nur teilweise noch zu lange. Mehr Busse und Straßenbahnen, schneller hintereinander und mehr Querverbindungen sind nötig.
  • Das Fahrrad ist die beste Wahl für die Innenstadt-Bereiche. Schnell, flexibel und gut zur Umwelt. Wären da nicht die Pflasterstraßen oder parkende Autos auf dem Radstreifen. Das muss sich ändern.
  • Den Fußgängern soll die Stadt gehören! Fußgänger sind wir schließlich alle. Leider sind Fußgänger auch am meisten in Gefahr auf den Straßen. Sicherheit für Fußgänger hat ganz große Priorität.

Verkehrspolitik in Brandenburg

Milliarden von Euros sind in den letzten 30 Jahren in den Ausbau der Straßen und Schienen in Brandenburg geflossen. Und es ist immer noch zu tun, Züge nachbestellen, neue Straßenbahnen anschaffen und Radschnellwege bauen, sind die großen Ziele der Landes-SPD für die nächsten Jahre. Damit wird auch klar, Bahn und Rad sollen mehr im Blick sein und Brandenburg mobiler machen. Die Verkehrspolitik leidet wie viele andere Bereiche unter der “Zweiteilung” des Landes. Rund um Berlin gibt es überfüllte Züge und keine freien Strecken für den Ausbau des Pendlerverkehrs. Auf dem Land müssen sich die Einwohner mit ausgedünnten Verbindungen abfinden. Ohne Auto geht auf dem Dorf fast nichts. Deshalb setzt die Landesregierung dort auf kleine Busse, die über die Dörfer fahren und bei Bedarf gerufen werden. Passgenau. Und für die Azubis kosten Öffentliche 1 Euro am Tag – sie bekommen das 365 Euro Ticket und können damit im ganzen Land fahren.

Verkehr in Potsdam

Feierabendverkehr in Potsdam und nichts geht mehr auf der Humboldtbrücke, am Neuen Garten und auf der Zeppelinstraße. Fluchen hilft nicht, mehr Park und Ride Plätze für die Autofahrer aus den Ortsteilen und dem Umland, die jetzt nach Hause wollen, sehr wohl! Wir können die Pendler nur zum Verzicht auf ihr Auto bewegen, wenn es gute Alternativen gibt. Mehr Bahnen, mehr Trams, mehr schnelle Busse.

Vorfahrt ÖPNV

Während der Fahrt mit Bahn, Tram und Bus ist es möglich zu lesen, E-Mails zu schreiben oder einfach zu entspannen. Die Zeit ist also sinnvoll genutzt. Der Fahrer nimmt einen auch mit, wenn man ein bisschen angeschickert ist und es ist sicherer als im Auto. Für den Einzelnen gibt es Vor- und Nachteile der Öffentlichen, daher lohnt es sich gut abzuwägen. Für mich haben die Öffentlichen klar Vorrang. Menschen, die sich kein Auto leisten können und junge Menschen, die noch keinen Führerschein haben, sind darauf angewiesen. Für sie muss die Politik ein gutes und vor allem auch preiswertes Angebot schaffen. Je mehr Menschen dann mitfahren, umso besser für die Umwelt. Die Öffentlichen verbrauchen weniger Kraftstoff, haben weniger Co2 Ausstoß und produzieren weniger Lärm.

Tram und Bus in Potsdam

Tagsüber ist es einfach in Potsdam mit Öffentlichen von einem Ende der Stadt in das andere zu kommen. In der Innenstadt gibt es gute und schnelle Anschlüsse in alle Richtungen. Schwieriger wird es nachts von Groß Glienicke nach Golm. Querfeldein kann unsere VIP nicht. Die geplante Tramverbindung nach Krampnitz ist ein guter Weg, um die Autos aus der Innenstadt raus zu halten. Die Tram muss aber regelmäßig und zuverlässig fahren. Wer möchte schon seine Zeit im Wartehäuschen verbringen; dann lieber im Stau im Auto. Überhaupt müssen wir etwas mehr über die Grenzen von Potsdam blicken. Es sind oft genug unsere Nachbarn aus Werder oder Stahnsdorf, die unsere Stadt verstopfen. Ganz bestimmt nicht gerne! Deshalb brauchen wir die Stammbahn, einen Park- und Ride in der Pirschheide und mehr Schnellbusse nach Potsdam-Mittelmark.

Die Potsdamer Fähre

Die Fähre von West nach Hermannswerder ist alte Tradition, aber leider sehr störanfällig und im Winter nicht zu gebrauchen. Eine Brücke für die Fußgänger und Radfahrer wäre wesentlich praktischer. Die Stadtverwaltung hat berechnet, dass es machbar ist, nun geht es an die Umsetzung. Ich bin dafür!

Autoverkehr

Fast 75.000 Autos sind in Potsdam gemeldet. Jeder Zweite Potsdamer besitzt eines. Das ist im Vergleich mit anderen Brandenburger Landstrichen relativ wenig. Das ist kein Wunder, denn das Auto ist in Potsdam sehr unpraktisch, mit dem Auto steht man in Potsdam vor allem im Stau, findet keinen Parkplatz und verirrt sich in den Einbahnstraßen der Innenstadt. Das Auto steht somit sehr viel rum. Da wäre es doch toll, wenn wir die Autos gemeinsam nutzen könnten? Carsharing Konzepte sind noch nicht so bekannt, doch tatsächlich eine gute Möglichkeit die Kosten für das Auto mit dem Nachbarn zu teilen.

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