Klara Geywitz
Stark für Brandenburg.

Die Innenstadt Potsdams wurde geprägt durch die Bauten der zweiten Barocken Stadterweiterung. Dieser Bereich war bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts von einer Mauer umgeben. Die drei erhaltenen Tore (Brandenburger Tor, Jägertor und Nauener Tor), markieren die ehemalige Stadtgrenze. Die Jägervorstadt ist Zeugnis des im 19. Jahrhundert einsetzenden Baubooms. Hier entstanden zwischen der Schopenhauerstraße im Westen und der Friedrich-Ebert-Straße im Osten wunderschöne Stadtvillen, häufig reich geschmückt mit Erkern, Balkonen oder Loggien.

Daneben prägen große Verwaltungs- und Kasernenbauten die Jägervorstadt. Mit viel Liebe und noch mehr Geld wurde zum Beispiel aus der ehemaligen Garde-Ulanen-Kaserne das heutige OSZ 1, eine sehr vielseitige Berufsschule mit dem Schwerpunkt Technik.

 

Mein absoluter Lieblingsplatz in der Jägervorstadt befindet sich gut versteckt – es ist der schöne Spielplatz Mäusefalle zwischen Weinbergstraße und Hegelallee.

In der Hegelallee befindet sich ein auffälliges Gebäude, alte Potsdamer kennen es noch als Badeort – das Werner-Alfred-Bad. Unweit davon erblüht gerade mit viel bürgerschaftlichem Engagement der Winzerberg wieder zu alter Schönheit. Die wenigsten Potsdamer wissen, dass sich in der Jägervorstadt auch ein Krankenhaus befindet. In der Klinik am Weinberg gibt es 120 Betten im Bereich der Altersmedizin. Ergänzt wird das Angebot um eine Tagesklinik. Darüber hinaus unterstützt und berät die Einrichtung auch pflegende Angehörige.