Klara Geywitz
Stark für Brandenburg.

Bei jeder Landtagswahl ist Brandenburg in 44 Wahlkreise eingeteilt. Die Einteilung wird anhand der neuen Bevölkerungszahlen alle 5 Jahre neu festgelegt. Der Vorschlag kommt vom Landeswahlleiter und wird im Landtag beschlossen. Die Wahlkreise sollen jeweils gleich viele Einwohner haben. Deswegen sind die Wahlkreise auch unterschiedlich groß. Meine Kollegen in der Prignitz und in der Uckermark müssen viel mehr fahren als ich. Potsdam wächst und das führt dazu, dass die Wahlkreise hier immer kleiner werden. Aber warum braucht man Wahlkreise? Bei den Wahlen zum Bundestag und zum Landtag hat man zwei Stimmen. Mit der Erststimme wählt man den Kandidaten im Wahlkreis, mit der Zweitstimme wählt man die Partei. Durch die zwei Stimmen haben die Bürgerinnen und Bürger also die Möglichkeit, den Direktkandidaten zu wählen, der ihnen am besten passt, auch wenn er nicht der Partei angehört, die sie bevorzugen. Das Parlament in Brandenburg besteht nach den Wahlen dann aus 44 direkt gewählten Abgeordneten und 44 Abgeordneten, die über die Parteilisten eingezogen sind. Bei der parlamentarischen Arbeit haben alle Abgeordneten die gleichen Rechte und Pflichten. Aber ich bin natürlich sehr stolz, dass 2004, 2009 und 2014 jeweils die meisten Potsdamerinnen und Potsdamer im Wahlkreis 21 mir ihre Stimme gegeben haben und ich somit den Wahlkreis 21 drei Mal direkt gewinnen konnte.