Klara Geywitz
Stark für Brandenburg.

Kulturland Brandenburg

Am 13. Dezember fragte ich die Landesregierung im Landtagsplenum nach der Resonanz auf das Kulturland-Themenjahr. Namens der Landesregierung antwortete Ministerin Martina Münch wie folgt:

"Das Kulturland-Themenjahr 'Wort und Wirkung. Luther und die Folgen für Brandenburg' war überaus erfolgreich: Ich nenne beispielhaft die Eröffnung in der Marienkirche in Frankfurt (Oder), die Veranstaltungen im Dommuseum Brandenburg, in der Wunderblutkirche in Bad Wilsnack, in Jüterbog oder im Kloster Lehnin.

Außergewöhnliches gab und gibt es noch bis 21. Januar 2018 auch in Potsdam zu erleben - bei der äußerst bemerkenswerten und europaweit beachteten Ausstellung 'Reformation und Freiheit. Luther und die Folgen für Preußen und Brandenburg' im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte.

Die Resonanz auf das Themenjahr war enorm: 472.900 Besucherinnen und Besucher bis Ende November bei den 31 geförderten und etwa 200 assoziierten Projekten zeigen von dem überwältigenden Interesse am Thema und davon, dass Fragen des Glaubens und die sakrale Historie Brandenburgs auf ein sehr großes Interesse stoßen.

Die landesweite Kulturmarke Kulturland Brandenburg hat sich damit erneut als wichtiges kulturpolitisches Instrument bei der Realisierung der kulturpolitischen Strategie des Landes mit ihren drei Eckpfeilern - der kulturellen Bildung, dem Kulturtourismus und der Stärkung regionaler Identität - erwiesen.

Zusammengerechnet mit den Mitteln weiterer Fördergeber sowie den Eigenanteilen der 31 Projektträger belief  sich die Gesamtfinanzierung auf etwa 1.125.000 Euro (ohne institutionelle Förderung).

Ich bin mir sicher, dass die zahlreichen Kulturland-Aktivitäten auch über das Jahr hinaus Wirkung entfalten werden - sei es durch ein Mehr an Werbung für die einzelnen Orte oder Regionen oder ein Mehr an Möglichkeiten, etwa durch neu hinzugewonnene Kooperationspartner.