Klara Geywitz
Stark für Brandenburg.

SPD geschlossen und mit Blick nach vorn

Bei einer parteiinternen Diskussionsveranstaltung über den Wahlausgang in Potsdam haben Andrea Wicklein, Klara Geywitz und Mike Schubert gestern Abend Lob und Unterstützung erhalten. Etwa 80 Mitglieder diskutierten im Wiener Café über das Abschneiden der SPD in Potsdam. Der Sieg Andrea Wickleins und das im Landesvergleich gute Abschneiden von Klara Geywitz und Mike Schubert waren Gründe für lang anhaltenden Applaus.

Potsdams SPD-Vorsitzender Mike Schubert erklärt: „Die SPD bleibt die dominierende Kraft in der Landeshauptstadt. Die Linke ist stark, aber ohne Machtperspektive.“ Die Ergebnisse der Kooperationspartner in der Stadtverordnetenversammlung würden zeigen, wie die Mehrheitsverhältnisse in Potsdam wirklich aussähen und wie richtig und wichtig die gewählte Zusammenarbeit auf städtischer Ebene sei.

„Die Linke kann nur noch in ihren alten Hochburgen punkten. Aber auch am Schlaatz und am Stern verliert sie im Vergleich zu früheren Wahlergebnissen“, erklärt der Ortsvereinsvorsitzende Potsdam-Süd, Till Meyer, das Ergebnis. „Potsdams Parteiengefüge hat sich aufgefächert. Nördlich der Havel punkten auch Grüne und FDP. Einzig und allein die SPD ist gesamtstädtisch gleichmäßig stark.“ SPD-Hochburgen sind die Waldstadt I, die Teltower Vorstadt und Babelsberg-Süd.

Nach der Sitzung der SPD-Bundestagsfraktion am vergangenen Dienstag sagt Andrea Wicklein: „Angesichts des Ergebnisses der Bundes-SPD war der Sieg in unserem Wahlkreis am Ende ein Erfolg.“ Durch jahrelange Wahlkreisarbeit und einen guten Wahlkampf sei der Wahlkreis 62 nicht verloren gegangen, „auch wenn uns der Sog der Bundespartei erfasst hat“, so Wicklein. „Durch diesen nur hauchdünnen Sieg ist es für mich eine besondere Motivation, die Arbeit im Wahlkreis engagiert im Sinne der Menschen in der Region fortzusetzen. Das habe ich versprochen und das halte ich“, so Wicklein weiter.

Harald Kümmel, SPD-Ortsvereinsvorsitzender von Stern/Drewitz/Kirchsteigfeld erklärt: „Wo Katherina Reiche von Stimmen der FDP profitieren konnte, haben die Grünen der SPD keine Erststimmen gegönnt. Damit hätten sie fast einem Kandidaten zum Sieg verholfen, den sie gar nicht haben wollen.“