Klara Geywitz
Stark für Brandenburg.

Register der Interessenvertretungen beim Landtag

Viele Verbände sprechen regelmäßig mit den Abgeordneten und versuchen, ihre Anliegen in die Politik einzubringen. Aber wer ist das genau? Für mehr Transparenz hat der Landtag beschlossen, ein Register mit allen Interessenvertretungen in Brandenburg zu schaffen. Mit der Eintragung in diese Liste haben die Verbände die Möglichkeit, gegenüber der Öffentlichkeit deutlich zu machen, welche Tätigkeitsfelder sie haben und ihre Arbeit bei der politischen Willensbildung zu verdeutlichen. Der Landtag Brandenburg hat sich dafür entschieden, nur solche Verbände für Anhörungen einzuladen, die auch registriert sind. Für die Registrierung müssen die Verbände ihren Namen und Sitz angeben, die Zusammensetzung von Vorstand und Geschäftsführung, den Interessenbereich des Verbandes, die Mitgliederzahl, die Anzahl der angeschlossenen Organisationen und den genauen Namen der Verbandsvertreter mit der Anschrift und der Telefonnummer der Geschäftsstelle.  Die aktuelle Liste des Landtages finden sie (hier).

Die Liste besteht aus zwei unterschiedlichen Gruppen. Zunächst sind alle Verbände aufgelistet, die bei Anhörungen des Landtages als Experten befragt werden. Das geht dann von A Allgemeiner Arbeitgeberverband Nordostchemie e.V. bis zu Z wie Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.

In einem zweiten Teil der Liste können sich alle weiteren Organisationen beim Landtag registrieren, die keine Interessenverbände im Sinne der Geschäftsordnung des Landtages sind. Dies betrifft vor allem Körperschaften des öffentlichen Rechts, wie Versorgungswerke oder zum Beispiel die Kreishandwerkerschaft.

Die Eintragung in das Register oder Änderung bei den Angaben können über ein Formular bei der Landtagsverwaltung unproblematisch vorgenommen werden.