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Liebe Leserinnen und Leser,
als Stadtverordnete konnte ich seit 1998 erfolgreich für die Stadt Potsdam wirken, als ich zum ersten Mal in die Stadtverordnetenversammlung gewählt wurde. Als eine der jüngsten Stadtverordneten wurde ich Mitglied im Jugendhilfeausschuss. Hier habe ich besonders im Bereich der Kitafinanzierung viel mit den freien Trägern gearbeitet. In dieser Zeit fand eine Übertragung fast aller städtischen Kitas in freie Trägerschaft statt. Wie man heute merken kann, mit guten Resultaten für Kinder, Eltern und Mitarbeiter.
Weiterhin war ich in dieser Zeit Mitglied im Hauptausschuss. Hier werden die Grundsatzentscheidungen für die Potsdamer Stadtpolitik besprochen.
Mein Herz schlug jedoch am meisten für den Ausschuss Ordnung, Sicherheit und Umwelt, dessen Vorsitz ich im Laufe der Wahlperiode 1998 - 2003 übernahm. In dieser Zeit war viel Engagement gefragt für die Erarbeitung der neuen Stadtordnung, die Diskussion um die Straßenreinigungsgebührensatzung oder um Umweltbelange bei der Bauplanung. Ganz besonders wichtig war mir die gute Ausstattung der Feuerwehr. Auf meine Initiative hin führt die Stadt eine regelmäßige Brandschutzbedarfsplanung durch. Die Vorbereitungen für den anstehenden Neubau der Feuerwache war eine ebenso wichtige wie weitreichende Entscheidung aus der letzten Wahlperiode.
Darüber hinaus war ich noch im Werksausschuss des Geschwister-Scholl-Heimes. Dieses wurde glücklicherweise neu gebaut, doch mussten die Anwohner und Mitarbeiter deswegen in den vergangenen Jahren den Ein- und Auszug bewältigen. Umso mehr hat es mich gefreut, dass ich mich erfolgreich gegen einen Verkauf der Einrichtung eingesetzt habe.
2003 – 2008
In der zweiten Wahlperiode leitete ich den Sozialausschuss. Er kümmert sich um die sozialen Belange der Potsdamer Bürgerinnen und Bürger. Als Ausschussvorsitzende war es meine Aufgabe, Probleme aufzunehmen, Diskussionsprozesse in Gang zu setzen und für sozial Schwache Partei zu ergreifen. Mit dieser Arbeit verbunden war und ist mein Engagement im Kuratorium der Stiftung Altenhilfe und im Aufsichtsrat des Klinikum Ernst von Bergmann sowie der Kontakt zu vielen sozialen Vereinen und Initiativen.
2008 – 2014
Mit meiner dritten Wahlperiode bin ich zunächst in den Jugendhilfeausschuss zurückgekehrt. Es war spannend zu sehen, wie sich in zehn Jahren die Blickwinkel verändert haben – meiner und die alter und neuer Kollegen. Erneut habe ich wieder den engen Kontakt zu den Trägern der Jugendhilfe gesucht. Mit der Neuverteilung der Ausschusssitze unter den Fraktionen habe ich im Sommer meinen Sitz im Jugendhilfeausschuss abgegeben und bin nun erneut – wie in meiner zweiten Wahlperiode – Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Soziales.
Vieles kann in der Stadtverordnetenversammlung gemeinsam mit der Verwaltung erreicht werden – doch manche Probleme lassen sich nur „weiter oben“ klären. Darum bemühe ich mich als Landtagsabgeordnete zum Wohle unserer Stadt.
Ihre Klara Geywitz
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